Mein Wunsch zum Muttertag und was Mental Load damit zu tun hat

Bald ist Muttertag und ich überlege mir schon seit Tagen, was ich meinem Herzensmann antworten könnte, wenn er mich fragt was ich mir wünsche – ich bin ja gespannt ob er mich überhaupt fragt 😉 Aber das ist ein anderes Thema und einen anderen Blogartikel wert 😉

Gestern Abend, schon im Bett liegend dachte ich daran, dass ich unbedingt auf unsere ToDo Liste die Aufgabe „Fensterputzen“ mitaufnehmen muss. Jedes Mal wenn die Sonne jetzt im Frühjahr so wunderschön durch die Fenster hereinblinzelt, stelle ich gleichzeitig fest, dass die Fenster dringend geputzt werden müssen, weil a) sich schon ein kompletter Film auf die Fenster gelegt hat (nicht zu verwechseln mit einem Filter einer Foto-App, welcher das Foto eher schöner macht, das Gegenteil ist hier der Fall) und b) es einfach mal Zeit wird, da ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnere, wann ich sie das letzte Mal geputzt habe. Im letzten Herbst? Oder sogar schon letzten Sommer? Auweia… ich möchte gar nicht wissen, was meine Eltern, die Schwiegermama und meine Freundinnen dazu sagen, wenn sie uns besuchen kommen und die dreckigen Fenster bemerken.

Meinen Herzensbuben und meinem Herzensmann scheint es jedoch egal zu sein. Zumindest haben sie sich noch nicht offiziell bei mir darüber beschwert. Denn wenn es ums Essen, Wäsche waschen, Organsisationsaufgaben usw. geht, sind meine Männer auch die ehrlichsten Jungs um mich herum.

 

Meine Geschenkidee

Aber zurück zum Thema, zu meiner Idee für mein Muttertagsgeschenk! Ich wünsche mir ein Fensterputz-Service, mit allem Drum und Dran. Nein, bitte versteh das nicht falsch, ich meine keine halbnackten Männer wie in diesem Youtube Video 😉



Ich wünsche es mir viel viel schlichter…

 

Verantwortung abgeben

Ich wünsche mir einfach, dass ich damit absolut nichts zu tun habe und die Verantwortung abgeben kann. Ich putze Fenster einfach nicht gerne und möchte in der Zeit lieber andere Dinge tun. Jemanden zum Fenster putzen zu beauftragen wäre da die nächstliegende Lösung, doch auch davor graut es mir. Es ist nicht die offensichtliche Aufgabe „Fenster putzen beauftragen“, die mich stört. Nein, es ist die unsichtbare Kettenreaktion, die sich dazu in meinem Kopf abspielt und die vielen kleinen Aufgaben die dazu gehören, welche ich loswerden möchte – Goodbye Mental Load sozusagen.

Ich möchte eines Tages überrascht nach Hause kommen und die Fenster sind geputzt. Mir ist es egal von wem, wann und wie viel das gekostet hat. Ich möchte weder im Vorfeld im Internet recherchieren müssen, wer diesen Service anbietet, noch möchte ich 5 Angebote vergleichen müssen. Ich möchte nicht entscheiden ob es uns „wert“ ist, dafür das Geld auszugeben und ob wir die Fenster deswegen doch lieber selber putzen. Ich möchte nicht nach einem passenden Termin suchen müssen, mir überlegen wann das Wetter optimal dazu ist, ob ich zu Hause sein muss und ob die Herzenskinder zuschauen wollen, weil sie Handwerker zurzeit mega spannend finden. Ich möchte nicht den Auftrag erteilen müssen und die Rechnung bezahlen müssen. Und vor allem möchte ich am Ende keine Qualitätskontrolle machen müssen, ob die Fenster ordentlich geputzt sind und die Firma einen guten Job gemacht hat.

Nein, ich möchte einfach nach Hause kommen und mich über meine wunderbar geputzten Fenster freuen und darüber, dass die Sonne so wunderschön durch die Fenster hereinblinzelt – ohne Filter 😉

 

Kommunizieren

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob mein Herzensmann mich nach meinem Wunsch fragt. Vielleicht helfe ich meinem Glück auch etwas auf die Sprünge und gebe meinem Herzensmann einen Wink mit dem Zaunpfahl, indem ich ihn frage, ob er meinen ersten Blogartikel schon gelesen hat 🙂 – Welcome Mental Unload.

Was meinst du? Hast du auch einen besonderen Wunsch zum Muttertag? Haben dein Partner und deine Kinder dich schon danach gefragt und hast du eine Idee, wie sie deinen Mental Load reduzieren könnten? Hinterlasse mir einen Kommentar. Ich bin gespannt auf deine Ideen und Wünsche.

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