Ganz ehrlich, ich bekenne mich zu der Fraktion, die ihr Smartphone nicht mehr missen möchten. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie das früher ohne Handy und den vielen Apps und Tools funktioniert hat 😉 Es gab eine Zeit, da hat mich die Frage, ob die vielen Apps und Tools Fluch oder Segen sind, stark beschäftigt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es für mich auf jeden Fall ein Segen ist, wenn es wohl dosiert ist und die Tools den Alltag soviel angenehmer und einfacher gestalten können. Das Smartphone ist für mich ein wunderbarer Assistent, welcher mir die ein oder andere Denkleistung abnimmt und ich mich dadurch viel stärker auf das Wesentliche konzentrieren kann. Und ja, die verschiedenen Tools helfen mir sehr mich im Alltag besser selbst zu organisieren, und somit schneller und viel flexibler unterwegs zu sein. Welche Apps mir dabei helfen meinen Alltag als Businessmom zu erleichtern und welche die besten Apps für deinen MentalUNload sind, möchte ich dir jetzt zeigen.

Ich werde diese Liste immer aktuell halten und mit weiteren wunderbaren Tools ergänzen.

 

Trello

Kennst du Trello? Falls du mich schon ein bisschen kennst, weisst du vielleicht, dass ich diese App liebe! Zumindest erwähne ich sie ständig. Trello ist mein zweites Gehirn bzw. meine ausgelagerte Festplatte, ich lasse sie sozusagen auf 24/7 Standby laufen und dafür kann mein Kopf ab und zu abschalten. Das reduziert direkt meinen Mental Load.

Doch was ist Trello genau? Trello gibt es sowohl als mobile App als auch online in einer Webversion. Du kannst beispielsweise verschiedene ToDo-Listen anlegen und jedes einzelnes ToDo als einzelne Karte anhängen. Du kannst dir diese Karten auch wie Post-its vorstellen. Der Vorteil davon ist, dass du wahnsinnig flexibel mit den Karten bist. Du kannst jede Karte ganz easy packen und verschieben, bearbeiten, farblich oder mit einem Termin markieren, auf erledigt setzen, löschen, usw.

Beispiel Trello 1
Beispiel Trello 2

Außerdem kannst du damit auch wunderbar euren Speiseplan erstellen und bist super flexibel, wenn du z. B. doch noch schnell Dienstag mit Donnerstag tauschen möchtest.

Jede Karte kann in diesem Anwendungsbeispiel eine Beschreibung enthalten mit dem Rezept bzw. einem Link dazu und eine Checkliste mit den notwendigen Zutaten.

 

Beispiel Trello 3
Beispiel Trello 4

Falls dich das Tool näher interessiert, dann schreib mir gerne am Ende des Blogartikels einen Kommentar und ich erstelle einen separaten Blogpost nur über Trello.

Mindly

Mit Mindly plane ich sehr gerne neue Projekte, egal ob berufliche, wie z. B. meine geplante Challenge im November wie du stressfrei durch die Adventszeit kommst. Und natürlich auch private, wie z. B. die nächste Geburtstagsfeier oder den Kita-Start. Mindly funktioniert wie das klassische Mindmapping. Das beste an der Methode ist für mich die Schlichtheit. Meine Ideen und Gedanken, ein paar Kreise und Striche und schon sehe ich das große Ganze vor mir, verliere dabei nicht den Überblick und reduziere automatisch meinen Mental Load. In der Basis-Version ist Mindly kostenlos und für den Anfang völlig ausreichend.

Hier mein Beispiel zu meiner geplanten Challenge im November zum Thema „Stressfrei durch die Adventszeit“. Falls dich die Umsetzung interessiert oder du ebenfalls endlich entspannt durch den Dezember kommen möchtest, dann trage dich hier zu meinen Mental Notes ein und ich halte dich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten dazu gibt.

Mindly 1
Mindly 2

Bring!

Diese App nutzen wir zu Hause tagtäglich. Sie ist unsere digitale Einkaufsliste und auf mehreren Geräten nutzbar. Generell könntest du das auch mit Trello machen (haben wir auch ausprobiert). Der Vorteil von Bring! ist zum einen die grafische Aufmachung, die speziell auf zu besorgende Dinge liegt und zum anderen die scheinbar unbegrenzte Vorabauswahl. Vom Apfel über Nutella bis hin zur Zahnpasta ist alles schon vorab auswählbar. Das ganze ohne langes Tippen, du brauchst nur die ersten Buchstaben eingeben, da schlägt dir die App die Artikel schon vor. Easier zum MentalUNload geht es meiner Meinung nach nicht!

Bei Bring! können verschiedene Nutzer auf die selbe Liste zugreifen. Das heißt, wenn ich eintrage, dass wir Brot nachkaufen sollten, aktualisiert sich die Liste automatisch bei meinem Mann und er kann auf dem Nachhauseweg noch beim Bäcker vorbeigehen. Oder bin ich unterwegs und mir fällt ein, dass wir Eier und Mehl brauchen, kann ich die beiden Sachen im Handumdrehen hinzufügen.

Bring! 1
Bring! 2

Flatastic

Flatastic ist eigentlich eine App für WG-Bewohner. Mit ihr kannst du Putzpläne, Einkaufslisten und die Ausgaben verwalten. Außerdem gibt es eine integrierte Chatfunktion. Unter Putzplan können alle anstehenden Haushaltsaufgaben eingetragen und zugeordnet werden. Beispielsweise bin ich diese Woche dran das Bad zu putzen und nächste Woche mein Partner.

Du kannst die Funktion aber auch zweckentfremden und einen Eintrag wie z. B. Kinder vom Turnen abholen hinzufügen. Um einen Überblick zu bekommen, welche Aufgaben bei euch zu Hause anstehen, und sie gerecht zu verteilen (du kannst sogar pro erledigte Aufgabe Punkte vergeben) ist diese App eine echte Bereicherung. Außerdem ist sie recht übersichtlich ohne viel Schnick Schnack, das vom Wesentlichen ablenken könnte.

Flatastic 1
Flatastic 2

Brain.fm

Dies App ist ein echter Geheimtipp! Mit Brain.fm kannst du total leicht deinen Fokus und somit deine Konzentration auf eine Sache beibehalten. Wie das funktionieren soll? Mit spezieller Instrumental-Musik! Ich habe es selbst nicht recht glauben können, bis ich es ausprobiert habe. Seitdem schreibe ich zum Beispiel meine Blogartikel nur noch mit Brain.fm-Musik und auch beim Haushalt-Machen lasse ich mich jetzt weniger ablenken.

Probiere es aus und schreib mir doch, ob es auch bei dir geklappt hat. Ich bin sehr gespannt.

Google Kalender

Was würde ich nur ohne ihn machen? Gemeinsam mit Trello ist der Kalender mein wertvollstes Tool. Zwar kannst du wie oben kurz erwähnt auch deine Termine in Trello hinterlegen doch mir gefällt die Aufmachung in Google viel besser.

Besonders schätze ich, dass wir mehrere Kalender anlegen können und somit jeder in der Familie anders farblich markiert seinen eigenen Kalender hat. Somit habe ich alle Termine der ganzen Familie immer im Überblick und bin sofort aussagefähig, wenn ich das nächste Kundengespräch, einen Termin mit meiner Mastermind-Gruppe oder das nächste Playdate auf dem Spielplatz vereinbaren möchte.

Das spart enorm viel Zeit und Denkleistung, wenn ich direkt einen Termin ausmachen kann und mir nicht merken muss, dass ich unbedingt vorher meinen Mann fragen muss oder erst auf dem Wandkalender zu Hause nachschauen sollte.

Google Kalender 1
Google Kalender 2

Google Kontakte

Mir ist es wichtig alle Kontaktdaten an einem Ort zu haben. Deswegen habe ich es mir angewöhnt ebenfalls in Google meine Kontakte zu pflegen. Das heißt, dort ist die E-Mail Adresse, Handynummer und Anschrift soweit bekannt eingetragen.

Als ich schon öfters vor einem Treffen noch verzweifelt die Adresse in WhatsApp oder in meinem E-Mail Posteingang gesucht habe, habe ich beschlossen, dass ich ab sofort die Adresse in mein virtuelles Adressbuch eintrage. Irgendwie fand ich das immer zu aufwendig, aber nachgelagert ist es einfach super praktisch. Es spart Zeit und reduziert den Stress 😉

Doodle

Wer kennt es nicht? Man möchte sich endlich mal wieder in einer größeren Gruppe – und damit meine ich schon mit mehr als 3 Personen – treffen. Man schreibt in WhatsApp mehrmals hin und her um dann feststellen zu müssen, dass es keinen Termin gibt.

Irgendwie verpufft dann sofort die Motivation und die Suche nach einem neuen Termin wird manchmal gar nicht in Angriff genommen. Hast du in diesen Fällen schon einmal Doodle ausprobiert? Du kannst wunderbar mögliche Termine vorschlagen und die anderen Teilnehmer tragen ebenfalls ein, an welchem Tag ein Treffen möglich wäre. Somit seht ihr auf einen Blick, welcher Termin der beste ist. Sollte kein gemeinsamer gefunden werden, können weitere Vorschläge problemlos ergänzt werden.

Doodle 1
Doodle 2

Wetter App

Ja, auch so was Banales wie eine Wetter App hat es hier in meine Auflistung geschafft. Einfach aus dem Grund, weil ich sie fast täglich nutze um schnell zu schauen, wie das Wetter wird und den Kindern die entsprechende Kleidung herauslege. Auch die Entscheidung, ob ich heute mit dem Auto fahre oder lieber das Rad nehme, treffe ich, nachdem ich die Wettervorhersage gecheckt habe. Und für Termine, die im Freien stattfinden, ist es für mich sowieso unerlässlich in die App zu schauen.

Google Maps

Ganz easy erklärt: Google Maps ist mein Navi, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto. Google Maps zeigt mir den Weg und ich treibe meinen Mental Load nicht weiter hoch, da ich mir nicht merken muss, ob ich nun zweimal links oder rechts abbiegen muss 😉 Und die vorhergesagten Fahrtzeiten und Stauwarnungen sind unglaublich genau, viel besser als bei fest eingebauten Navigationsgeräten.

Möchtest du informiert werden, sobald ich auf neue hilfreiche Apps und Tools stoße? Dann trag dich hier zu meinen Mental Notes ein und du erhälst als eine der ersten die Info dazu.

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